Aktuelles

Die nächste Sitzung der FLH:

 

Die nächste FLH Sitzung findet am Mittwoch, den 19.09.2018 statt.

 

Wir treffen uns um 20.00 Uhr im Gasthaus “Goldener Hirsch” in Heiligkreuzsteinach.

 

Alle Mitglieder, Freunde und Interessierte sind hierzu recht herzlich eingeladen.

 

Themen

- Was uns bewegt: Gestern, Heute, Morgen.

- aktuelle Themen des Tages

 

 

 

Herzliche Grüße,

 

Jan Sonnberger

(1. Vorsitzender)

 

 

In eigener Sache:

 

Im nächsten Jahr feiert die FLH ihr 30-jähriges Bestehen. Grund genug kleine Dinge zu ändern bzw. zu erneuern, dazu gleich mehr.

 

Seit einiger Zeit, wenn man mit den Leuten ins Gespräch kommt, werde ich oft gefragt, "FLH was ist das...?" Ich denke die meisten ahnen was die FLH ist oder vielleicht sein könnte, daher ein kurzer Abriss was sie wirklich ist. 

Eine Reihe von aktiven Mitbürgern war im Jahr 1989 mit einigen politischen Entwicklungen in der Gemeinde nicht zufrieden und beschlossen, sich zu engagieren. So wurde die FLH aus der Taufe gehoben. Da man nicht mit den "Freien Wählern" verwechselt werden wollte, nannte sich die Gruppe "Freie Liste Heiligkreuzsteinach" - FLH. Seitdem treten wir als bürgernahe Wählervereinigung  zu den Gemeinratswahlen an (neben weiteren Aktivitäten, wie dem beliebten Bücherflohmarkt oder verschiedene Vorträge zu meist aktuellen Themen u.a.m.) und sind aktuell mit drei FLH-Mitgliedern im Gemeinderat vertreten. Wir sind Heiligkreuzsteinacher Bürger für Heiligkreuzsteinacher Bürger, die sich kommunalpolitisch für die Gemeinde einsetzen... . Uns ist wichtig immerwieder zu betonen: Wir entscheiden frei von politisch motivierten Weisungen und ohne Fraktionszwang!!! So finden sich bei uns Menschen, aus den allermeisten etablierten Wählerschichten, um ihre Ideen und Vorstellungen für die Gemeinde mit einzubringen; woraus sich eine lebhafte Diskussionskultur entwickelt hat. Jedoch stehts kompetent, unabhängig und engagiert.

 

Komme ich nun auf die kleinen Dinge zurück. Auf den beiden Bildern sind die neuen Erkennungsmerkmale der FLH abgebildet. Je nach  Hintergrund, z.B. bei Flyern oder Plakaten, wird das neue CI ( Corporate Identity, -vom engl. corporation für "Gesellschaft", "Firma" und identity für "Identität"- ist die Gesamtheit der Merkmale, die ein Unternehmen kennzeichnen und von anderen unterscheiden soll.) nun Verwendung finden. Zur Bedeutung: Ganz klar soll für uns Heiligkreuzsteinach im Vordergrund stehen und deshalb spiegeln sich alle Farben, in Anlehnung ans "Kreizstonischer Wappen", in diesem CI wieder. Gelb, Blau, Rot und Weiß, das Grün steht für unsere umliegende Landschaft aus Wäldern und Wiesen und ist politisch nicht motiviert. Die Pfeile sollen uns die Richtung vorgeben und die sich verjüngende Schrift steht für den momentanen Zeitgeist einer jungen, dynamischen sowie sportlichen Bewegung.  ;)  Als weiteres Erneuerungselement steht die, seit einiger Zeit stattfindende schrittweise, Umgestaltung unserer Homepage an (http://www.flh-hks.de), über die zu gegebener Zeit kurz zu berichten sein wird. Anregungen, Ideen, neue Impulse und natürlich auch Kritik nehmen wir über die dortige Mailadresse, aber selbstverständlich auch im persöhnlichen Gespräch immer an.

 

So verbleibe ich mit informellen Grüßen

Jan Sonnberger

 

 

 Grün auf Weiß und...

 

 ... weiß auf Grün,

 heißt nicht gleich grün ist Grün!

 

Nachtrag zum Vortrag:

 

Die Energiewende – Irrweg staatlicher Planwirtschaft?

 

Am 21.03.2018 veranstaltete die Wählervereinigung „Freie Liste Heiligkreuzsteinach“ (FLH) einen Vortrag zum Thema: „Die Energiewende – Irrweg staatlicher Planwirtschaft?“. Als Redner konnte Herr Dr. Joachim Schneider, ehemaliger Präsident des Verbandes der Elektrotechnik sowie ehemaliges Vorstandsmitglied der ABB im Resort Energietechnik und Leiter des Fachverbandes Energietechnik des ZVEI gewonnen werden. Prädestiniert für einen Rückblick auf zehn Jahre Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) in Deutschland.

Der erste Vorsitzende, Jan Sonnberger, konnte viele Heiligkreuzsteinacher und Gäste der Nachbargemeinden, aber auch weiter angereiste Zuhörer im großen Saal des Gasthauses „Goldner Hirsch“ begrüßen, welcher bis zum letzten Platz besetzt war. Die Themenbereiche „Menschengemachter Klimawandel“ sowie „Natur-, Arten-, und Landschaftsschutz-Aspekte“ wurden an diesem Abend bewusst ausgeklammert. Allgemeiner Konsens herrschte darüber, dass man mittel- und langfristig weg von Atom- und Kohlestrom kommen müsse. Die Frage ist nur, welche Energieträger in Zukunft diese Stromerzeuger ersetzen können und ob das EEG noch das geeignete Mittel ist, dies zu erreichen. Als erstes wurde klargestellt, dass es bei der „Energiewende“ im Moment nur um eine Stromwende geht. Der Strommarkt macht aber nur ca. 1/5 des gesamten Energiemarktes aus. Und nur diese 20 % werden derzeit via EEG gefördert. Die anderen 80 %, wie Verkehr und Wärmeerzeugung, werden nicht beachtet Als großes übergeordnetes Ziel der Energiewende wird von der Bundesregierung und den Parteien aber der Klimaschutz genannt. Erneuerbare Energien wie PV, Windkraft, Wasser oder Biomasse sollen gefördert werden, da sie einen positiven Einfluss auf das Klima haben. So zumindest die Annahme der Politiker und die Intention des EEG. Doch was wurde bisher erreicht? Die Antwort auf diese Fragen war leider ernüchternd: Der CO2-Ausstoß ist in den letzten zehn Jahren praktisch nicht gesunken sondern eher noch gestiegen, obwohl der deutsche Stromkunde jedes Jahr die Erneuerbaren Energien über einen Strompreiszuschlag mit 25 Milliarden Euro subventioniert. Insgesamt sind bis dato Zahlungsverpflichtungen von ca. 550 Milliarden Euro aufgelaufen, Tendenz stark steigend. Das Hauptproblem dabei ist, dass der Fokus beim EEG rein auf der Erzeugung von regenerativen Strom liegt und es kein Konzept gibt, welches die konventionelle Stromerzeugung mit der regenerativen Erzeugung synchronisiert. Weiterhin gibt es keine Trassen, welche z.B. den Windstrom von Nord nach Süd leiten, und schlussendlich ist der Strom aus Windkraft und PV entweder zu reichlich oder zu knapp vorhanden. Er lässt sich der Stromnachfrage so gut wie nicht anpassen bzw. er kann nicht gespeichert werden. Das führt einerseits zu extremer Überproduktion,dann muss der deutsche Strom sogar teilweise ans Ausland verschenkt werden – oder zur Knappheit - dadurch muss Atom- oder Kohlestrom vom Ausland hinzugekauft werden. So besitzen wir mittlerweile zwei parallele Stromerzeugungssysteme, die uns einen der höchsten Strompreise eingebracht haben und auf das Klima praktisch keine Auswirkung haben. Auf eine Zuschauerfrage, was die Alternativen wären und wie man das Klima schützen könne, wurde auf Länder wie Indien verwiesen. Hier laufen die schmutzigsten und ineffizientesten Kohlekraftwerke. Anstatt das Geld in Deutschland z.B. zu stark in den Windkraftausbau zu investieren, sollte man besser Länder wie Indien unterstützen, damit sie ihre alten Meiler modernisieren. Alternativ könnte man auch alte Öl- und Gasheizungen in Deutschland austauschen, ohne die Hausbesitzer mit Knebelauflagen zu beglücken. Und besonders wichtig: Mehr in Forschung und Entwicklung investieren. Zum Beispiel in die Speichertechnologie. Für Einzelhaushalte mag es mittlerweile kleine, aber leider noch keine dauerhaften Lösungen geben. Für die Industrie sind alle momentanen Lösungen „reine Utopie“, so Dr. Schneider. In Fragen der „Energiewende“ gilt eher der Grundsatz: „Den Zweiten vor dem ersten Schritt machen.“ Durch die gigantischen EEG-Förderungen hat sich in Deutschland mittlerweile ein Markt etabliert, der auf diese Förderungen angewiesen ist und auch über Lobbyarbeit Druck auf die Politik macht. Das EEG hat sich verselbstständigt und ist zu einer gigantischen Umverteilungsmaschine geworden. Die Allgemeinheit zahlt und subventioniert eine Minderheit, ohne dass es dem Klima nützt....

 

Johannes Fink und Jan Sonnberger

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Herr Dr. Joachim Schneider (re.) mit dem ertsten Vorsitzenden Jan Sonnberger.